Rentenmodell der katholische Verbände

Seit vielen Jahren beschäftigen sich katholische Verbände mit den sozialen Sicherungssystem in Deutschland. Ein wesentliches Element ist hierbei die Alterssicherung. Die Politik hat in den letzten Jahren kein schlüssiges Konzepte vorgelegt, wie sich Altersarmut in Zukunft verhindern lässt.

Von Altersarmut bedroht sind besonders Langzeitarbeitslose, Versicherte mit unterbrochenen Erwerbsbiografien, Menschen aus dem Niedriglohnbereich, Erwerbspausen aufgrund langer Familientätigkeit, Erwerbsgeminderte und kleine Selbstständige. Aber auch alle anderen zukünftigen Rentnerinnen und Rentner sorgen sich zu Recht um ihre Alterseinkünfte.

Unter dem Titel „Solidarisch und gerecht“ geben die katholischen Verbände eine zukunftsfähige Antwort auf die Herausforderungen in der Alterssicherung. Ziele des Rentenmodells sind die soziale Sicherheit im Alter und die Stärkung des solidarischen Ausgleichs in der Gesellschaft. Mit diesem Modell bringen die katholischen Verbände folgende Forderungen zur Weiterentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung in die politische Diskussion ein:

  • Stärkung des umlagefinanzierten, solidarischen und leistungsbezogenen Systems der gesetzlichen Rentenversicherung,

  • Verhinderung von Altersarmut durch die existenzsichernde Sockelrente, eigenständige Alterssicherung für Frauen und Männer,

  • bessere Anerkennung der Erziehungs- und Pflegeleistungen,

  • Einbeziehung weiterer Personenkreise in die gesetzliche Rentenversicherung,

  • ergänzende betriebliche Altersvorsorge als Regelfall für alle Erwerbstätigen.

Träger des Rentenbündnisses sind: die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB), die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Familienbund der Katholiken (FDK), das Kolpingwerk Deutschland und die Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB), weitere Verbände, regionale und diözesane Bündnisse und Gremien unterstützen es.